Gesellschaft / Kursdetails

A20F20200 Lesung mit Gespräch: "Frederike - Mord ohne Sühne"

Beginn Fr. 17.01.2020, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Klaus Paffrath

Die Volkshochschule Arnstadt-Ilmenau startet im Januar 2020 in das neue Frühjahrssemester 2020.
Wir laden Sie zum offiziellen Semesterauftakt am 17. Januar 2020 hiermit herzlich ein!

Krimi-Lesung mit Gespräch
Klaus Paffrath liest aus seinem Roman "Frederike - Mord ohne Sühne"

EINTRITT IST FREI!


Info zum Buch:
1981 verschwindet die 17-Jährige Frederike spurlos nach einer abendlichen Chorprobe. Vier Tage später wird sie in einem Waldstück gefunden, missbraucht und grausam ermordet. Die Jagd nach dem Täter beginnt. Frederikes Vater zerbricht fast an dem Verbrechen, doch die Suche nach dem Täter und seine hartnäckigen Appelle an Staatsanwaltschaft und Ermittler halten ihn am Leben. Über drei Jahrzehnte muss er warten, bis neueste Analysemethoden und eine Neubewertung der Spurenlage den Täter zweifelsfrei identifizieren. Unterstützung erfährt er durch einen pensionierten Staatsanwalt, der sich als Opferanwalt zur Verfügung stellt.
Doch dann, als Frederikes Vater sich endlich am Ziel wähnt, geschieht das Unfassbare, und er gerät erneut an den Rand der Verzweiflung.

„Mordfall Frederike“ ist ein Roman. Sämtliche Personen und Dialoge in diesem Buch sind frei erfunden. Es gibt zwei Ausnahmen: Frederike ist an dem besagten Datum unter den dort geschilderten Umständen ermordet worden. Auch die Aktivitäten von Frederikes Vater mit dem Ziel, den Mörder seiner Tochter zur Verantwortung zu ziehen, sind nach den realen Ereignissen abgebildet worden. Beweisführung, Urteilsbegründungen der Land- und Oberlandesgerichte sowie Beschluss des Bundesgerichtshofs zur begründeten Revision entsprechen der Aktenlage.

Der Autor hat zahlreiche Gespräche mit Frederikes Vater und dem Opferanwalt geführt sowie den Vater bei einem Prozesstermin am OLG Celle begleitet. Der Pfarrer, der die Familie und insbesondere Frederike kannte, erzählte dem Autor aus der Schulzeit der Ermordeten.

Was nach allem bleibt, ist die Erkenntnis, dass Politik und Justiz versagt haben und eine Gesetzesänderung dringend geboten ist.

Deutschland hat zwar am 22. November 1984 in Straßburg das Protokoll Nr. 7 zur Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten unterschrieben. Die notwendige Konsequenz zur Änderung des Strafprozessrechts wurde - anders als in einigen europäischen Ländern - nicht umgesetzt. Die fatalen Folgen werden in diesem Roman aufgezeigt und mit einem Aufruf an den Gesetzgeber verbunden, nach über 30 Jahren endlich zu handeln. Nur dadurch können vergleichbare Fälle mit skandalös ungerechtem Ausgang verhindert werden.




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Termine

Datum
17.01.2020
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
VHS Arnstadt Raum 2.9





Ihre Ansprechpartner

Dirk Schenke

Fachbereichsleiter Gesellschaft

03677 / 6455 - 21

d.schenke@vhs-arnstadt-ilmenau.de

 

Mandy Hallbauer

Fachbereichsleiterin Gesellschaft

03677 / 6455 - 13

m.hallbauer@vhs-arnstadt-ilmenau.de